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>> Olbrück sehenswertBurg Olbrück - Baubeschreibung
Eine Zeitreise um die Burg

Die Burg liegt beherrschend auf einem 460 m hohen Phonolitkegel im oberen Brohltal. Der Zugang zur Burg erfolgt von Süden durch ein unterhalb der Kernburg gelegenes Tor, das von einem runden Geschützturm flankiert wird. Auf dem Stumpf des Turmes entstand 1875 ein neues, über Konsolsteinen und Rundbogenfries vorkragendes Obergeschoss.
Die Südseite des Berggipfels nimmt der rechteckige Wohnbau mit zwei runden Flankentürmen ein. Bei dem in der Literatur häufig als "Palas" bezeichnetem Gebäude handelt es sich um einen unter Verwendung älterer Bauteile errichteten Neubau, der um 1690 nach der Zerstörung der Burg durch die Franzosen aufgeführt wurde.
Nach Norden schließen sich Reste weiterer mittelalterlicher Wohnbauten an, u. a. ein mit Gewölberesten ausgestatteter Raum, der vermutlich die "Kapelle" enthielt. Der um die Kernburg im Westen, Norden und Osten geführte Zwinger bot an der Nordostseite ausreichend Platz für langgezogene Gebäude.
Im Zentrum der Burg steht der imposante Hauptturm, auch "Bergfried" genannt, der bei einer Seitenlänge von 8 x 11 m eine Höhe von 34 m erreicht. Der Turm wird in die Mitte des 14. Jhs. datiert und weist abgerundete Ecken auf. Die verschiedenen, gewölbten Geschosse werden durch eine Wendeltreppe in der Nordostecke erschlossen.
Im Zuge der 1874/75 erfolgten Renovierung erhielt der Turm eine neue Wehrpattform mit zu kleinen Zinnen. Besondere Beachtung verdient der Hocheingang, der - wie eine Blende belegt - über eine Zugbrücke zugänglich war. Der Fachwerkkerker im dritten Obergeschoss des Hauptturmes wurde 2001 frei rekonstruiert.
Burg Olbrück mit all ihren Seiten
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